Einsatzbereiche

Physiotherapeuten haben in den letzten Jahren sowohl im Human- vor allem aber im Tierbereich rasant an Bedeutung gewonnen.

Für eine Behandlung muss nicht unbedingt eine Empfehlung vom Tierarzt ausgesprochen werden, Sie können mit Ihrem Fiffi auch ohne Diagnose vorstellig werden.

Je nach Rasse, Charakter und Vorgeschichte ist jeder Hund unterschiedlich empfänglich  beziehungsweise kooperativ. Deshalb muss der Halter damit rechnen, dass sein Fiffi mitunter erstmal etwas Zeit braucht um Vertrauen in Therapeut und Behandlung zu bekommen.  Ausschlaggebend ist auch die aktive und eigenverantwortliche Mitarbeit von Hund und Halter. 


Im Rahmen der ersten Therapieeinheit, für die eine Dauer von 60 Minuten eingeplant werden muss wird ein umfangreicher Befund erstellt. Hier werden unter anderem  Parameter wie Beweglichkeit, Schmerz, Funktionseinschränkungen und Auffälligkeiten in der Statik des Tieres untersucht. Daraus resultiert ein individuell auf Ihren Hund zugeschnittener Behandlungsplan, welcher regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert wird.

Die drei wichtigsten Einsatzgebiete sind:


  • Prävention: Vorbeugung der Entstehung von Erkrankungen (Primärprävention) oder Vorbeugung der Wiederkehr einer gleichartigen Erkrankung (Sekundärprävention) 
                                                                            
  • Therapie: (Behandlung) Früh- und Langzeitbehandlung akuter und chronischer Erkrankungen, unterstützend zu anderen Behandlungsmaßnahmen bei akuten Erkrankungen. Verbesserung der Lebensqualität in höherem Alter   


  • Rehabilitation: Maßnahmen zur Wiederherstellung von Fähigkeiten, die es ermöglichen trotz körperlicher Beeinträchtigung am täglichen Leben teilzunehmen. Ausgleichen oder Mindern von Funktionseinbußen, Verbesserung der Lebensqualität